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Ruinen der Deutschordensburg in Radzyń Chełmiński

Radzyń Chełmiński, ul. Ludwika Waryńskiego 4, powiat grudziądzki, woj. kujawsko-pomorskie

  • Denkmäler & Kultur
  • Ruinen

Ruinen der Deutschordensburg in Radzyń Chełmiński

Die Ruinen einer mächtigen, vierflügeligen Burg einer Komturei des Deutschen Ordens aus den Jahren 1310-1340, am Schlosssee (Jezioro Zamkowe), nördlich der Stadt Radzyń Chełmiński. In ihrer Blütezeit war sie die zweitgrößte Deutschordensburg (nach Marienburg).

Geschichte

Nach der Niederlage bei Tannenberg wurde die Burg am 21. September 1410 von polnischen Truppen eingenommen, die von der Marienburg zurückkehrten. Während des polnisch-schwedischen Krieges wurde sie 1628 schwer beschädigt - die Schweden sprengten einen erheblichen Teil des Bauwerks, und die Ruinen wurden verlassen. 1837 wurde der Abriss gestoppt, und zwei Jahre später begannen die ersten Sicherungsarbeiten.

Zustand

Erhalten sind unter anderem: der Südflügel mit einer Kapelle (ohne Gewölbe), die Fassade in nahezu voller Höhe, zwei Ecktürme und der angrenzende Teil des Ostflügels sowie Keller mit Kreuzgewölben.

Praktische Informationen

Zugänglichkeit

Das Objekt ist zugänglich; eingetragen in das Denkmalregister und -verzeichnis.

Anfahrt

Radzyń Chełmiński, ul. L. Waryńskiego 4.

Sposób dojazdu

  • Pieszo

Quelle: https://zabytek.pl/en/obiekty/radzyn-chelminski-zamek-krzyzacki; https://pl.wikipedia.org/wiki/Zamek_w_Radzyniu_Chełmińskim