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Kościelec

Zakopane

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Tatra-Nadel über dem Gąsienicowa-Tal

Der Kościelec (2155 m ü. NN) gehört zu den markantesten Gipfeln der Hohen Tatra und erhebt sich als scharfe, regelmäßige Pyramide über dem Gąsienicowa-Tal. Der Name spielt auf die Silhouette an, die an einen Kirchturm erinnert, weshalb er auch das polnische Matterhorn genannt wird. Der Gipfel liegt im Tatra-Nationalpark.

Der Aufstieg

Ein schwarz markierter Weg führt vom Sattel Karb auf den Gipfel, den man von der Hala Gąsienicowa erreicht. Der Gipfelabschnitt ist kurz, aber steil und ohne künstliche Sicherungen — er verlangt Trittsicherheit, festes Schuhwerk und trockenen Fels. Bei Nässe und im Winter wird die Route deutlich schwieriger.

Aussicht und Planung

Vom Gipfel öffnet sich ein Panorama über das Gąsienicowa-Tal mit seinen Seen sowie über die Grate der Orla Perć, der Świnica und der Kozie Wierchy. Die Tagestour beginnt meist in Kuźnice; Auto oder Wohnmobil bleiben auf den Parkplätzen in Zakopane, danach gelten die Regeln des Nationalparks.

  • PTTK-Berghütte Murowaniec an der Aufstiegsroute
  • Keinerlei Infrastruktur auf dem Gipfel
  • Gebührenpflichtige Parkplätze in Kuźnice am Ausgangspunkt
Besichtigungsdauer: ca. 7 Stunden Saisonalität: Sommersaison; im Winter und bei nassem Fels nur für Erfahrene