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Burg in Czorsztyn

ul. Zamkowa, Wieś Czorsztyn

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Ruine über dem Czorsztyński-See

Die Burg in Czorsztyn ist die Ruine einer mittelalterlichen Wehranlage auf einem Felshügel über dem Dunajec, heute über dem Czorsztyński-See. Gegenüber, auf der anderen Talseite, steht die Burg Dunajec in Niedzica — beide Anlagen bewachten die alte Grenze und den Handelsweg nach Ungarn.

Geschichte

Jan Długosz nannte für 1246 Piotr Wydżga vom Wappen Janina als Besitzer, doch Historiker begegnen dieser Überlieferung mit Vorsicht und führen die Anfänge auf eine Wehranlage aus der Zeit der heiligen Kinga zurück. Den wichtigsten Ausbau veranlasste Kasimir der Große, der die Burg mit Wehrmauern umgab und sie zu einer der bedeutenderen Festungen des Landes machte.

Verfall und Nationalpark

Der Niedergang begann mit der Verwüstung durch kosakische Truppen in den Jahren 1734–1735; 1790 verbrannte ein Blitzschlag die Dächer und besiegelte das Schicksal des Baus. Heute steht die Ruine unter der Obhut des Pieninen-Nationalparks; hier wächst der Pieninen-Schöterich, eine nur in diesen Bergen vorkommende endemische Pflanze. Vom Hügel reicht der Blick auf die Staumauer und die Tatra.

  • Parkplatz am Fuß des Hügels
  • Kasse des Nationalparks
  • Zuweg und Aussichtspunkte
  • Wanderwege rund um den See
Besichtigungsdauer: ca. 1 Stunde Saisonalität: Saison von Frühjahr bis Herbst; im Winter eingeschränkte Besichtigung

Kontakt

Quelle: https://www.pieninypn.pl/pl/992/0/zamek-czorsztyn.html