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Naturschutzgebiet Steinbruch Zachełmie

ul. Chełmowa, Kielce

  • Natur & Landschaft
  • Landschaftsparks / Naturreservate

Ein ehemaliger Steinbruch bei Zagnańsk

Das Naturschutzgebiet Steinbruch Zachełmie schützt eine stillgelegte Grube im Heiligkreuzgebirge, im Dorf Zachełmie bei Zagnańsk. Eingerichtet wurde es 2010 auf einer Fläche von knapp 8 Hektar. Schutzgrund ist nicht die Vegetation, sondern die freigelegten Felswände: In ihnen sind sowohl eine einzigartige paläontologische Fundstelle als auch deutlich lesbare tektonische Strukturen festgehalten.

Die ältesten Tetrapodenspuren

Im Steinbruch wurden Spuren von Tetrapoden entdeckt, die etwa 395 Millionen Jahre alt sind; damals bedeckte ein sehr flaches Meer das Gebiet. Tetrapoden sind ein Bindeglied zwischen Fischen und vierfüßigen Tieren, und der Fund von Zachełmie verschob den Zeitpunkt des Landgangs der Wirbeltiere um über zehn Millionen Jahre gegenüber früheren Annahmen. Es zählt zu den wichtigsten paläontologischen Entdeckungen Polens.

Geologie zum Greifen nah

In den Wänden der Grube zeigt sich einer der wenigen Aufschlüsse des Landes, der eine Diskordanz in der Lagerung der Gesteinsschichten sichtbar macht — jüngere waagerechte Pakete liegen auf älteren, deutlich geneigten. Das Gelände ist rasch besichtigt, und Tafeln helfen, die im Gestein festgehaltene Aufzeichnung zu lesen.

  • Weg über die Sohle der ehemaligen Grube
  • Tafeln zur paläontologischen Fundstelle
  • Freigelegte Felswände zur Ansicht
  • Keine Toiletten und keine Gastronomie vor Ort
Besichtigungsdauer: ca. 40 Minuten Saisonalität: Ganzjährig, nach Regen kann die Grubensohle matschig sein

Udogodnienia - atrakcje

  • Zwierzęta mile widziane