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Piastenmausoleum - Kirche St. Johannes der Täufer

Ojców Zbigniewa i Michała 1, Legnica

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Grabkapelle der schlesischen Piasten

Das Piastenmausoleum in Legnica ist eine barocke Grabkapelle an der Kirche St. Johannes der Täufer, errichtet zwischen 1677 und 1679. Gestiftet wurde sie von Herzogin Luise von Anhalt, der Mutter des letzten männlichen Vertreters der schlesischen Piastenlinie. Der Bau sollte an die Dynastie erinnern, die Schlesien über Jahrhunderte beherrschte, und die Sarkophage ihrer letzten Mitglieder aufnehmen.

Architektur und Ausstattung

Die Kapelle wurde über achteckigem Grundriss errichtet und mit einer flachen Kuppel gedeckt, zwischen den Strebepfeilern entstanden ovale Nischen für die Sarkophage. Das Innere füllen Fresken, Vergoldungen und lateinische Inschriften, besonders auffällig sind die Alabasterfiguren von Georg Wilhelm und seiner Schwester. Das Gewölbe zeigt Szenen aus der Piastengeschichte, darunter die Taufe Mieszkos I., die Krönung Bolesławs des Tapferen und die Schlacht bei Liegnitz.

Gut zu wissen

Die letzten Herzöge von Liegnitz und Brieg waren Protestanten calvinistischen Bekenntnisses, das Mausoleum entstand also nicht als katholische Kirche. Das Bauwerk liegt im Zentrum von Legnica in der Nähe weiterer Denkmäler der Stadt und kann zu festgelegten Zeiten besichtigt werden.

  • Besichtigung des Innenraums der Grabkapelle
  • Lage im Zentrum von Legnica
  • Ausstellung im Innenraum
  • Besichtigung zu festgelegten Zeiten
Besichtigungsdauer: ca. 1 Stunde Saisonalität: Ganzjährig

Kontakt

Quelle: http://zabytki.legnica.eu/mauzoleum-piastow