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Ruinen des Hochofenwerks in Bobrza

Wieś Bobrza

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Staszics unvollendetes Vorhaben

Die Ruinen des Hochofenwerks in Bobrza, gut ein Dutzend Kilometer nordwestlich von Kielce, sind der Rest eines der ehrgeizigsten Vorhaben des Altpolnischen Industriegebiets. Nach den Plänen von Stanisław Staszic sollte hier ein Werk entstehen, das jährlich etwa 5100 Tonnen Eisen erschmilzt — so viel wie damals alle polnischen Hütten zusammen.

Was heute erhalten ist

Der Bau wurde nie vollendet: Ein Hochwasser und der Ausbruch des Novemberaufstands kamen dazwischen. Fertig wurden die Stützmauer, das Kohlenhaus, ein Teich, ein oberer Kanal, eine Halle und eine Arbeitersiedlung. Später nutzten eine Nagelschmiede sowie Schmiede- und Webwerkstätten die Gebäude. Heute sieht man vor allem die mächtige Stützmauer und die Ruinen des Kohlenhauses.

Besichtigung

Das Gelände ist frei zugänglich und kostenlos, die Überreste stehen unter Denkmalschutz. Das Ausmaß der Steinmauer beeindruckt besonders aus der Nähe, ringsum liegen das Tal der Bobrza und die umliegenden Wälder. Der Ort lässt sich gut mit weiteren Technikdenkmälern der Region verbinden.

  • Frei zugängliches Gelände, kein Eintrittsticket
  • Weg entlang der Stützmauer
  • Als Denkmal ausgewiesen
  • Keine sanitären Anlagen
Kosten: Freier Eintritt Besichtigungsdauer: ca. 1 Stunde Saisonalität: Ganzjährig, frei zugängliches Gelände

Kontakt

Quelle: http://www.mojeswietokrzyskie.pl/zabytki/zabytki-techniki/106-bobrza-ruiny-zakladu-wielkopiecowego