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Ruine des Schlosses in Włodowice

Wieś Włodowice

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Überreste einer Magnatenresidenz

Die Schlossruine in Włodowice liegt im Landkreis Zawiercie im Krakau-Tschenstochauer Jura. Die stattliche Residenz entstand auf Veranlassung des Krakauer Kastellans Stanisław Warszycki und gehörte in den folgenden Jahrhunderten unter anderem den Familien Męciński und Szembek. Heute sind Mauern und der ablesbare Grundriss der Anlage erhalten, umgeben von Grün.

Geschichte des Ortes

Im 19. Jahrhundert kam das Gut an Michał Poleski, der hier eine Bibliothek gründete und eine Sammlung von Mineralien und Naturobjekten zusammentrug. Die von ihm eingerichtete landwirtschaftliche Schule mit chemischem und physikalischem Labor zog Gelehrte an, und Włodowice erhielt den Beinamen Athen des Olkuscher Landes. Brände zu Beginn des 20. Jahrhunderts besiegelten den Verfall.

Wissenswertes

Die Ruine ist frei zugänglich und bei Liebhabern verlassener Orte beliebt, jedoch denkmalpflegerisch nicht gesichert. Den Mauern sollte man vorsichtig näherkommen, besonders nach Regen und mit Kindern. Der Besuch ist eher ein kurzer Spaziergang als eine Innenbesichtigung.

Kosten: Freier Eintritt Besichtigungsdauer: ca. 30 Min. Saisonalität: Ganzjährig, frei zugängliches Gelände

Udogodnienia - atrakcje

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