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Primatialbasilika St. Adalbert in Gniezno

ul. Jana Łaskiego 9, Gniezno

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Mutter der polnischen Kirchen

Der Gnesener Dom, die Primatialbasilika Mariä Himmelfahrt und St. Adalbert, steht auf dem Lech-Hügel im Zentrum von Gniezno. Seit dem Jahr 1000, als hier die erste polnische Metropolie entstand, ist er Sitz der Erzbischöfe von Gnesen und wird Mutter der polnischen Kirchen genannt. Die Anfänge der Kirche reichen in die Zeit von Mieszko I. zurück.

Geschichte und Reliquien

In der Kathedrale wurden fünf polnische Herrscher gekrönt, in der Confessio im Hauptschiff ruhen die Reliquien des heiligen Adalbert, des von den Prußen getöteten Missionars. Der heutige gotische Bau stammt aus dem 14. Jahrhundert und schließt Reste älterer, vorromanischer und romanischer Bauten ein. Spätere Umbauten brachten barocke Züge, der Wiederaufbau nach 1945 stellte die Gotik wieder her.

Sehenswertes

Größte Kostbarkeit sind die Gnesener Türen, romanische Bronzegüsse mit Szenen aus dem Leben des heiligen Adalbert und eines der wertvollsten Werke romanischer Kunst in Polen. Lohnend sind auch der Kranz der Seitenkapellen mit den Grabmälern der Primasse, die Unterkirche mit Resten früherer Bauten und der Aussichtsturm.

  • Kasse vor dem Abstieg in die Unterkirche
  • Stand mit Büchern und Souvenirs
  • Toiletten in der Nähe
  • Parkplatz am Fuß des Lech-Hügels
Besichtigungsdauer: ca. 1 Stunde Saisonalität: Ganzjährig, Besichtigung außerhalb der Gottesdienste

Kontakt

Quelle: https://archidiecezja.pl/kuria_parafie/gniezno-bazylika-prymasowska-sw-wojciecha/