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Grenzmäander der Oder

Wieś Chałupki

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Wilder Fluss an der Grenze

Die Grenzmäander der Oder sind ein rund sieben Kilometer langer Flussabschnitt bei Chałupki im Kreis Racibórz, wo die Oder die polnisch-tschechische Grenze bildet. Der Lauf wurde hier nie reguliert, sodass der Fluss frei seine Form ändert, Ufer unterspült und Schleifen bildet — ein für polnische Verhältnisse außergewöhnlicher Anblick. Der Abschnitt reicht vom ehemaligen Übergang Chałupki-Bohumín bis zur Mündung der Olza.

Geschützte Natur

Auwiesen und Wälder bilden ein geschlossenes Ökosystem aus Weiden-Pappel-Auwald, Weidengebüsch und Altarmen. Hier leben Biber und Fischotter, Wasservögel treten zahlreich auf. 2004 wurde das Gebiet als Mäander der Oder unter Schutz gestellt, 2009 kam die Aufnahme in das Natura-2000-Netz als Grenzmäander der Oder hinzu.

Besichtigung

Entlang der Mäander führt ein Spazierweg, von dem aus die einzelnen Schleifen und Prallhänge gut zu sehen sind. Den besten Überblick bietet der 27 Meter hohe Aussichtsturm, den man über 114 Stufen erreicht — von oben überblickt man den gesamten Flusslauf und die Felder im Grenzgebiet. Die Wege sind naturbelassen und nach Regen oft matschig.

  • Aussichtsturm, 27 m hoch (114 Stufen)
  • Naturbelassener Spazierweg am Fluss
  • Parkplatz in Chałupki
  • Informationstafeln zur Natur
Kosten: Freier Eintritt Besichtigungsdauer: ca. 2 Stunden Saisonalität: Ganzjährig, nach Regen sind die Wege matschig

Udogodnienia - atrakcje

  • Zwierzęta mile widziane